Über uns

Gründung

Im März 2007 wurde der Verein „Freundeskreis Eine Welt Marienhafe e.V.“, der einen Weltladen unterhält,
gegründet. Der Verein hat zur Zeit 34 Mitglieder und trägt sich finanziell selbst.

Das Weltladen-Team bei der Neueröffnung im April 2012

Die Aufgaben und Ziele des Vereins sind: Förderung der Entwicklungshilfe.

Dieser Zweck soll insbesondere erreicht werden durch: die Bewusstseinsbildung in der hiesigen Öffentlichkeit über die soziale, ökonomische und kulturelle Lage der sog. Dritten Welt und ihre Beziehung zu unserer eigenen Gesellschaftsordnung.
Informations- und Bildungsarbeit zu den Problemen des Welthandels, insbesondere zur Armut durch Ausbeutung und zur Kinderarbeit.

Zur Erfüllung des Satzungszweckes unterhält der Verein Räume, in denen

a) fair gehandelte Produkte verkauft werden

b) Informationsmaterial zu Entwicklungsproblemen, zum Welthandel und zur sog. „Dritten Welt“ gesammelt und der Öffentlichkeit regelmäßig zugänglich gemacht wird,

c) regelmäßig öffentliche Aktionen stattfinden, bei denen über die o.g. Probleme informiert und diskutiert und über die Herstellung fair gehandelter Produkte und die dadurch geleistete Unterstützung zur Selbsthilfe der Produzenten aufgeklärt wird.

Neueröffnung

Fairer Handel

Mehr Gerechtigkeit im Handel mit der „Dritten Welt“

Seit Ende der 60er Jahre ist bekannt, dass die Länder des Südens im Welthandel entscheidend benachteiligt werden- und dass dies ihre Entwicklung bremst oder gar verhindert.

Eine große Zahl kirchlicher und sozialer Gruppen reagierte darauf mit dem Konzept des „Fairen Handels“, einer partnerschaftlichen Handelsbeziehung mit Kleinproduzentinnen rund um den Globus. Heute gibt es rund 800 Weltläden in Deutschland und etwa 3000 in Europa, die fair gehandelte Waren verkaufen. Hinzu kommen einige Tausend Aktionsgruppen.

Die Vereinten Nationen schätzen, dass weltweit 1,3 Milliarden Menschen unterhalb der Armutsgrenze leben und 1 Milliarde Menschen hungern, die meisten in den Ländern der so genannten „Dritten Welt“.

Häufig sind die Mechanismen der Weltwirtschaft schuld an dieser Armut, denn die Preise vieler Produkte werden nicht von ihren Erzeugern kalkuliert, sondern an der Börse ausgehandelt oder von multinationalen Großkonzernen diktiert. Vor allem Kleinproduzenten können vom Erlös ihrer Produkte oft kaum ihren Lebensunterhalt decken. Hier will der „Faire Handel“ Abhilfe schaffen.

Wer fair handelt, zahlt angemessene Preise, fördert selbstständige Vermarktungsstrukturen und trägt so dazu bei, Armut zu verringern.

 

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