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Unterschriftensammlung

Wir überreichten dem MdB Saathoff 175 Unterschriften zum Thema „Menschen- und Arbeitsrechte weltweit schützen“ mit der Bitte um Weitergabe an Minister Müller ( Entwicklung und wirtschaftliche Zusammenarbeit). Ebenso wurde er gebeten sich als Abgeordneter unserer Region auch stark dafür zu machen, dass Unternehmen gesetzlich verpflichtet werden, ihre Sorgfaltspflicht der gesamten Lieferkette nicht zu verletzen, ansonsten haftbar gemacht werden können. Dazu gehören auch Discounter und Supermärkte, die ein extremes Preisdumping betreiben. Leidtragende sind besonders die Kleinbauern hier und auch vor allem in den Entwicklungsländern.

Warum Fairer Handel


                                                                                                                                                           

Weltladentag Mai 2018

Getrieben vom Streben nach grenzenlosem Wachstum geht es in der Wirtschaft häufig unfair zu. Auch deutsche Unternehmen sind immer wieder an   Menschenrechtsverletzungen im Ausland beteiligt oder profitieren davon. Wie sähe eine Welt aus, in der Unternehmen nicht mehr dem Profit, sondern den Menschen und dem  Planeten verpflichtet sind? Der Faire Handel zeigt seit über 40 Jahren, dass ein anderes Wirtschaften möglich ist. Damit in  Zukunft alle Unternehmen weltweit verantwortungsvoll wirtschaften, braucht es strengere Regeln. Unternehmen müssen gesetzlich dazu verpflichtet werden, entlang ihrer gesamten Lieferkette Menschenrechte und Arbeitsstandards einzuhalten. So eine Verbindlichkeit zu schaffen, ist Aufgabe unserer Politik.

Wir sammeln bis zum Oktober Unterschriften um mit Nachdruck unsere gewählten Bundestagskandidaten, die uns schon im letzten Jahr eine Zusage gaben, zu bewegen,

  • eine verbindliche menschenrechtliche Sorgfaltspflicht für deutsche Unternehmen entlang ihrer gesamten Lieferkette gesetzlich zu verankern
  • den Nationalen Aktionsplan für Wirtschaft und Menschenrechte konsequent umzusetzen
  • Auflagen in der deutschen Nachhaltigkeitsstrategie, die abzielt auf umweltgerechte Produktionsweisen, verschärfen

 

Faires Frühstück

Bundesfreiwilligendienstler („Bufdies“) nahmen auf dem Woldenhof des NABU an einer Fortbildung im Rahmen eines ökologischen Jahres teil. Unser Weltladen beteiligte sich mit Informationen zum Fairen Handel und einem leckeren Frühstück.

 

 

 

Weltladentag 2017

Engagierte Bürgerinnen und Bürger folgten dem Aufruf des Weltladen-Teams und notierten Gedanken zu ihren Zielvorstellungen für eine lebenswerte Zukunft. Diese werden den Bundestagskandidaten zwecks Umsetzung in der kommenden Legislaturperiode vorgelegt.

Mit Nachdruck wird für faire Handels- und Arbeitsbedingungen und einen menschenwürdigen Umgang miteinander in allen Ländern auf der Erde sowie als Betroffene für eine Agrarwende zu einer ökologischen kleinbäuerlichen Landwirtschaft gekämpft. Eine große Bedeutung messen die Bürger den Umweltaspekten „sauberes Wasser“, „artgerechte Tierhaltung“ und „Artenvielfalt“ zu. Sie kritisieren die Produktion von Überschüssen in der EU, die in Entwicklungsländer exportiert werden und die dortigen Märkte zerstören. Sie wünschen sich eine weltoffene, solidarische Gesellschaft, die Perspektiven für hilsbedürftige Menschen bietet und in der Rassismus und Diskriminierung keinen Platz haben.

Somit leisten wir einen kleinen Beitrag zum lokalen und globalen Denken an eine Zukunft des fairen Umgangs miteinander und für eine lebenswerte Zukunft nachfolgender Generationen.

Faire Woche – Das Motto: Fairer Handel zeigt Wirkungen

Auch in diesem Jahr haben wir uns wieder an der Fairen Woche beteiligt!
Eine aktuelle Studie, die zur Fairen Woche veröffentlicht wurde, belegt die großen Wirkungen, die der Faire Handel auch in Deutschland erzielt.

So ist der Faire Handel heute in vielen gesellschaftlichen Bereichen deutlich präsenter als noch vor einigen Jahren – im Bildungsbereich, in den Medien und natürlich beim täglichen Einkauf.

Auch auf politische Weichenstellungen konnte der Faire Handel einwirken, z. B. in Bezug auf die Regelungen zum öffentlichen Beschaffungswesen.

Brunch bei unserer Fairen Woche 2016

Die Faire Woche will auf die Wirkungen des Fairen Handels hinweisen

· Einerseits geht der Blick zu den Produzenten in den Entwicklungsländern:

· Höhere Qualifizierung und Einkommen, durch mehr Investition in die Ausbildung der Kinder und Infrastruktur wird verbessert

· Erzielung der Eigenständigkeit
(Kooperativen schaffen sich gemeinsam Fahrzeuge an.)

· Beitrag zum Schutz natürlicher Ressourcen durch Förderung des biologischen Landbaus.

Beratung und Leistungen zur Umstellung auf Biolandbau erzielen konkrete Änderung bei direkt Betroffenen Zielgruppen

(Landwirtschaft ohne Pestizide)

Wirkung auf größere Gemeinschaft (indirekte Zielgruppe): sauberes Trinkwasser.

Wirkungen bei Betroffenen sofort, indirekte Wirkung in einer ganzen Region dauert erstmals eine längere Zeit.

20. Weltladentag

Ein leerer Anzug macht auf die Missstände im Handel aufmerksam. Er symbolisiert, dass aktuell niemand die Verantwortung trägt, wenn bei der Produktion im Ausland Menschen- und Arbeitsrechte verletzt werden.

Deshalb fordern Mitarbeiter Passanten auf, sich an einer bundesweiten Briefaktion an Angela Merkel zu beteiligen.

Die Bundesregierung wird aufgefordert, einen nationalen Aktionsplan zu erstellen, der Unternehmen entlang der gesamten Lieferkette haftbar macht, wenn sie ihre Sorgfaltspflichten gegenüber den Arbeitern nicht einhalten und die Menschen- und Arbeitsrechte verletzen.

 

(Foto: Thomas Dirks, ON)

Faire Woche – Das Motto: Transparenz in internationalen Lieferketten

Anlässlich der Fairen Woche 2015 thematisierten die Mitarbeiter und die Besucher bei einem Brunch
„Die Transparenz in internationalen Lieferketten“.

Ziel war es, interessierten Kunden Hilfestellungen für ihre Kaufentscheidungen zu vermitteln.
So sei gerade im Fairen Handel, vorzugsweise in den Weltläden, die Durchschaubarkeit von
der Produktion von Waren über die Lieferkette bis zum Endverbraucher gewährleistet.
Kunden erhalten hier deutliche Antworten zur Preisbildung, Umweltverträglichkeit,
Arbeitsbedingungen und zum Ablauf eines fairen Handelns zwischen den Vertragspartnern –
immer im Vergleich zu den nicht transparenten Handelsabläufen großer
Konzerne und ihrer Subunternehmen, die durch ihren Preisdruck den
schwächsten Gliedern der Handelskette, also den kleinbäuerlichen Produzenten,
nicht die erforderlichen Bedingungen verschaffen.

Der Weltladen Marienhafe unterstützt die Forderung an die Bundesregierung,
ein Gesetz zu erarbeiten, dass die Unternehmen verpflichtet, Produktionsweisen
und Lieferketten transparenter zu gestalten und sich an weltweit verbindliche Menschen- und Arbeitsrechte zu halten.
Die Gäste des Weltladens waren nicht nur von der Berechtigung dieser
Forderung überzeugt, sondern auch von der hohen Qualität der fair gehandelten
Lebensmittel, die in großer Vielfalt für den leckeren Brunch Verwendung gefunden haben.

Schriftsteller Jabber Md. Abdul zu Gast

Jabber Md. Abdul, Schriftsteller und Bildungsreferent aus Oldenburg, hielt am 28.05.2015
in Marienhafe einen Vortrag über die Lebensverhältnisse in seinem Heimatland Bangladesch.

Jabbers Kernanliegen war und bleibt es, seiner Zuhörerschaft zu vermitteln,
dass eine gute Schulbildung der Schlüssel zu größerem Selbstbewusstsein
der Bevölkerung ist und dass auf dieser Basis deren Lebensumstände gerechter gestaltet werden können.

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